ROSEMARIE J. PFORTNER

PORTRAITURE AND OTHER FINE ART


P a s t e l l


 

Foto: RJP

Die Verwendung von Pastellkreiden geht zurück bis in das späte 15. Jhd. Zu Beginn standen nur die Farben Schwarz, Weiß und Rot zur Verfügung. Michelangelo und Raphael setzten Pastellkreiden für ihre Skizzen ein. Die Hochblüte der Pastellmalerei lag im 17. und 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde die Pastellmalerei genutzt, da die samtig-matte Oberfläche der Bilder den Portraits eine ganz besondere Leuchtkraft gibt.

Eine der wichtigsten Vertreterinnen dieses Genres war die Venezianerin Rosalba Carriera (1675 - 1757), deren Portraits in ganz Europa überaus begehrt und beliebt waren. Weitere wichtige Vertreter der Pastellmalerei waren auch Maurice Quentin de la Tour, Jean-Ètienne Liotard, Jean Siméon Chardin, Edgar Degas, Èdouard Manet, Odilon Redon und Pablo Picasso.

Die Haftung der Pigmente auf dem Papier ist schwach, deshalb sind Pastelle sehr empfindlich. Die Farben werden in staubigen Schichten aufgetragen und häufig mit dem Finger verwischt. Um überhaupt eine Haftung zu erzeugen, muss der Malgrund rau sein. Häufig werden speziell für diese Technik Büttenpapiere, Canson- und Ingrespapier, Sansfix-Pastell- oder Passepartoutkarton, handgeschöpftes Naturpapier oder Papiere mit Veloursoberfläche genutzt. (Soweit aus WIKIPEDIA)

 

Ich persönlich benutze Canson- und Ingrespapier, manchmal auch Velour-Untergründe in verschiedenen Farbtönen und mal ganz, ganz weiche Pastellfarben, die bei der Berührung mit dem Papier oftmals sofort in ihre staubigen Pigmente zerfallen aber auch härtere Farben - je nach Motiv.

Bei der Pastellmalerei mischen sich die Möglichkeiten des Zeichnens mit denen der Malerei.

Mit PASTELL wird sowohl das Material als auch das damit hergestellte Bild bezeichnet.

Beim Arbeiten mit Pastellfarben arbeite ich viel mit den Fingern, wenn ich kleine oder größere Flächen verreibe. Hier muß man vorsichtig rangehen; bei zu starkem Druck können eventuell durch den Naturfettanteil der Haut Fecken auf dem Bild entstehen, die nicht mehr zu entfernen sind. Aber, wenn man nicht genüg geübt ist, kann man auch mit weichen Papiertücher verwischen. Für bestimmte Stellen ganz saubere Tücher - für andere dagegen Tücher an denen schon mehr oder weniger Farbstaub haftet.

 

 

Alte-Meister Kopie

 

 

Nach Fotovorlage

 

Zurück zur Startseite


COPYRIGHT by Rosemarie J. Pfortner 2008-2019 ALL RIGHTS RESERVED

Nach oben